16.05.2012

Das Bedürfnis ist da
Ja, die Zeit zu beherrschen
Oder den Traum anzuhalten...
Etwas aufzuhalten

Es gibt diesen Weg
Der im Kopf spukt
Denke mutig, gerate in Extase
EINSAM ist nicht ALLEIN
Wenn all das so käme

© Sabine Fenner

14.05.2012

So ein kleines Geschöpf
Du streiftest mein Haar
Bei deinem Anblick
Empfand ich Herzenswärme

Und ich dachte daran
Wie lange dich deine gelben Flügel
Durch die Lüfte tragen?

Du schienst glücklich zu sein
Ich sah dir nach und lächelte

© Sabine Fenner


© SF

12.05.2012

Biografie

Vielleicht werden sie es
Irgendwann in den Händen halten
Darin blättern und mit dem Kopf nicken

Ob dann noch Schneeflocken
Vom Himmel fallen...
Räder sich drehen
Und Butterblumen blühen...

Manchmal leben Worte
Länger als ein Leben

© Sabine Fenner



ISBN: 978-3-8442-1765-0
Preis: 9,80 €

116 Seiten, sw, Softcover, DIN A 5
www.epubli.de

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10.04.2012

Dieser Duft in der Luft
Und das Bunt
Das die Sinne färbt

Er ist nur
Von zarter Gestalt
Und setzt man ihm zu
Kränkelt er
Und sie fürchten um die BLÜTE
Die uns im Herbst
Die Früchte schenkt

Das kleine Gefieder
Vereint sich
Im Gesang
Erfreuen sie uns
Im Wachzustand

Wir treten ins Freie
Und wären wir noch DIE
Die wir waren
Dann spitzten wir die Lanze
Und gingen jagen

© Sabine Fenner


"spring" © Sabine Fenner
Hintergrund Acryl, gemalt mit Gelstiften auf Leinwand 30x30 cm

02.04.2012

So lasst uns singen
Denn Trost finden
Wir in einem Lied

Musik stillt das Herz
Vielleicht erfand
Ichs auch gerad'

Was auch
Zu lindern ist
Es muss raus

Aus dem Bauch
Durch den Schlund
In die Welt

Wird ein Lied draus

Schlag DU doch
Dazu den Takt

© Sabine Fenner

25.03.2012

Da heißt es
Man solle nicht zögern

Festhalten, davon rät man ab
Der Mensch will frei atmen

Wer sich nicht selbst überholt
Taugt nicht und Namen behält
Man nicht mehr

Und überhaupt leben
Wir ständig im Umbruch

Dabei hatten wir uns doch
An das Wiederkäuen gewöhnt

© Sabine Fenner

13.03.2012

Geboren im Land zwischen den Meeren
Schwamm ich mit Fischen und Tang
Wuchs auf unter fremden Stimmen und Pfaden
Sie führten ins andere Land

Mal zu Fuß oder auf Planken
Trug ich das Brot, den Käse und das Mehl
Nach Haus, der Mutter zu Diensten
Hörte nicht auf die Stimmen, die mich riefen

Ich hielt Ausschau nach Steinen
Früh kannte ich ihre Geschichte
Schaute auf zu den Sternen
Lebte unter ihnen in meinen Träumen

Kletterte auf Bäume und suchte nach dem Sinn
Unter dem Himmel und der Erde
Bewahrte Schätze in meinen Händen
Und bewohnte deinen warmen Schoß

© Sabine Fenner

12.03.2012

An einem Tag
Werden sich Raupen wandeln
Du wirst dich getröstet fühlen

Und von überall
So nahe bis hin zur Sympathie
Leuchten die Augen hoffnungsvoll

Steig auf die Schaukel
Ein gütiger Wind wird dich tragen
Bis zum Vergessen

© Sabine Fenner

07.03.2012

Nimm meine Worte
Und forme daraus
Was du magst

Jeder liest sie anders

Und vergiß nicht
Die Lider zu schließen
Es gibt da sehr viel mehr
Das das Auge nicht sehen kann

Nimm meine Worte
Sie sind nicht immer
Leicht zu bewerten

Sie haben ihren Ursprung
Nicht nur aus dem Herzen oder
Auf dem Blatt der Rose

Nimm meine Worte
Hier an dieser Stelle
Füge ich sie zusammen

Manchmal antworten
Sie mir auf eine ganz
Besondere Weise

Wenn es zu viele werden
Verschenke ich sie

© Sabine Fenner

28.02.2012

Es gibt für alles
Ein Bühnenbild

Als ich
Den Vorhang aufzog
Zeigte sich die Tageskulisse
In einem dezenten GRAU

Mittlerweile
Trägt sie ein neues Gewand
Nur lässt es sich nicht
Einfach so abstreifen
Auf dem Tahrir-Platz
Fliegen immer noch Steine
Und es klopfen die Adern
Hinter den Schläfen

Die Staatengemeinschaft
Sucht nach Worten

Bleiben sie ihm auf der Spur?

© Sabine Fenner